Wir gratulieren den Kameraden aus Barmstedt zu ihrem ‼️150. Geburtstag‼️. Die Freiwillige Feuerwehr Barmstedt ist damit die älteste Feuerwehr im Kreis Pinneberg!
Alles Gute 🍀 für euch und auf eine weiterhin so wunderbare Zusammenarbeit! 👍💪
Nicht erschrecken: am 11. September ab 11:00 Uhr wirds laut – es ist Warntag!
Sowohl über die Sirenen im Ort als euch über eure Handys solltet ihr eine Alarmierung erhalten. Gegen 11:45 Uhr werden die Sirenen zusätzlich Entwarnung geben (Handys nicht).
Achtet doch mal darauf, wie der Sirenen-Ton sich unterscheidet vom Ton zur Feuerwehr-Alarmierung. Immerhin dienen die Sirenen dem Bevölkerungsschutz – und dann solltet ihr auch wissen, was die Töne bedeuten, oder? 🙂
Der Warntag findet an jedem zweiten Donnerstag im September statt.
Nach dem anstrengenden Wochenende haben wir unseren Dienstabend am Montag mit Material- und Kameradschaftspflege verbracht.
Die Autos und die Fahrzeughalle wurden mal wieder auf Vordermann gebracht (sogar mit Cockpit-Pflege-Spray! ), Wechselklamotten inventarisiert und organisiert und zum Abschluss gab es eine Wurst vom Grill und noch viele nette Gespräche!
„Vollalarm TH X Nutzfahrzeug auf BAB“ – das war um 13:09 Uhr diejenige Alarmierung, bei der schlussendlich die meisten Kameraden unserer Feuerwehr ihren restlichen Samstag verbringen sollten. Das „X“ steht (wie auch einige von uns dann erst an der Einsatzstelle feststellten 😀), für Gefahrstoffe. Es ging also irgendwie um einen LKW, der Gefahrstoffe geladen hat.
Beamte des Zolls hatten bei der Kontrolle eines LKWs auf dem Rastplatz Steinburg einen beißenden Geruch festgestellt und daher die Feuerwehr über die Kooperative Regionalleitstelle West alarmiert. Obwohl der Rastplatz im Kreis Steinburg liegt, gehört er zum Verantwortungsgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Klein Offenseth-Sparrieshoop (im Kreis Pinneberg), da er über die hiesige Autobahn-Auffahrt am schnellsten zu erreichen ist. Vor Ort stellten wir fest, dass das Fahrzeug eine Vielzahl verschiedener Gefahrstoffe geladen hatte und dass von außen nicht ersichtlich (oder zugänglich) war, welche Behältnisse betroffen sind.
Ihr kennt bestimmt den Ausdruck, dass die Feuerwehr „unter schwerem Atemschutz“ vorgegangen sei. Das Atemschutz-Equipment ist wirklich schwer (ca. 15 kg), dazu kommen dann noch die Einschränkung des Sichtfelds unter der Atemschutzmaske, das Angewiesensein auf die Luft aus der Druckflasche auf dem Rücken und natürlich auch eine psychische Komponente. Die mitgeführte Atemluft reicht bei anstrengenden Einsätzen ca. 15-20 Minuten. Aufgrund der körperlichen Belastung kann ein Kamerad nicht mehr als zwei- bis dreimal als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden. Beim Gefahrstoff-Einsatz ziehen die Feuerwehrleute über all das Atemschutz-Equipement dann noch einen luftdichten Schutzanzug (den so genannten CSA, Chemikalien-Schutz-Anzug), der den Sichtbereich weiter einschränkt und die Belastung weiter erhöht. Das für den Einsatz zur Verfügung stehende Personal geht also relativ schnell aus.
Die leckgeschlagene Kiste wurde letztendlich ganz hinten auf dem Container gefunden, so dass annähernd die gesamte Ladung in Handarbeit durch die CSA-Träger entladen werden musste. Zur Bestimmung der ausgasenden Stoffe wurden verschiedene Fachberater hinzu gezogen, ebenso wie der Löschzug Gefahrgut – eine Kreis-Einheit, die sich auf den Umgang mit Gefahrstoffen spezialisiert hat. Um 13:33 Uhr schrillten erneut die Sirenen in Klein Offenseth-Sparrieshoop: Es wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt. Da auch diese Kräfte nicht ausreichten, waren am Ende die Einheiten „Löschzug Gefahrgut“ aus den Kreisen Steinburg, Pinneberg und Dithmarschen an der Einsatzstelle, zusätzlich die Feuerwehr Groß Offenseth-Aspern. Um 16:19 Uhr wurden auch die weiteren Nicht-Atemschutzgeräteträger unserer Feuerwehr dazu alarmiert und um 22:59 Uhr alle anderen (ggf. erneut), um nach Einsatzende auf den Fahrzeugen und in der Wache wieder „klar Schiff zu machen“ – immerhin kann jederzeit zum nächsten Einsatz alarmiert werden. Die Aufräumarbeiten dauerten bis ca. 2:00 Uhr nachts an.
alle Fotos: Hendrik Schnoor/ Pressesprecher KFV Steinburg
Ein Dank für die hervorragende Zusammenarbeit geht an alle beteiligten Einheiten. Wir hatten es an dieser Stelle schon einmal erwähnt: So(!) sieht es aus, wenn ganz viele Zahnrädchen perfekt ineinander greifen! ⚙️💪
Beim letzten Dienst haben wir eine Übung an einem der Standorte des Kindergartens durchgeführt.
Anhand eines simulierten Brandes und vermisster Personen verinnerlichten unsere Kameradinnen und Kameraden die Standorte der Wasserversorgung und lernten sich im Gebäude zu orientieren sowie verschiedene Suchtechniken. Dazu wurden verschiedene Löschangriffe aufgebaut und mehrere Trupps waren im Innenangriff mit verbundenen Augen unterwegs.
Im Anschluss erhielten wir von der Kindergartenleitung eine Führung durch das Gebäude, um uns im Ernstfall besser orientieren zu können.
Zu einem auch nicht alltäglichen Einsatz sind wir heute alarmiert worden: Das Einsatzstichwort war „Technische Hilfe Tier – klein“. Vor Ort stellte es sich als ein in Not geratener Kormoran heraus, der sich auf dem Autobahn-Rastplatz Steinburg unter einem LKW Schutz gesucht hatte. Aufgrund der doch recht stattlichen „Schnabelkraft“ gestaltete sich die Rettung zumindest nicht ganz einfach.
Letztlich konnten wir ihn natürlich retten und im Anschluss an das Wildtier- und Artenschutzzentrum in Klein Offenseth-Sparrieshoop übergeben.
Gestern Abend schrillten unsere Melder mit dem Kurztext „Feuer 2, Brand/Rauchentwicklung Kindergarten„. „Feuer 2“ bedeutet hier, dass ein Löschzug zur Bekämpfung des Feuers nicht ausreichend ist und eine weitere Feuerwehr dazu alarmiert wird.
Es handelte sich um so genannte nachbarschaftliche Löschhilfe: der Einsatzort war nicht in unserer Gemeinde, sondern in Bokholt-Hanredder. In der Lagemitteilung vor Ort berichtete uns die Einsatzleitung von zwei vermissten Personen im mit Brandrauch beaufschlagten alten Kindergarten der Gemeinde. Erst zu diesem Zeitpunkt stellte sich heraus, dass es sich um eine (unangekündigte) Alarmübung handelte.
Wir bauten also eine Wasserversorgung auf, stellten die Anleiterbereitschaft sicher, erkundeten mit mehreren Atemschutztrupps das Gebäude, stellten eine Atemschutzüberwachung und arbeiteten zusammen mit den Kameraden der Feuerwehr Bokholt-Hanredder und der Feuerwehr Barmstedt die Lage erfolgreich ab.
Danke an Alex LP/112 für das Anfertigen und Bereitstellen der Fotos! 👍
Wir danken auch nach einem Jahr noch allen Kameraden, Helfern und Firmen, die uns finanziell, persönlich oder materiell unterstützt haben, dieses Großereignis auf die Beine zu stellen. Danke! 🫶
Den Abschluss des JAHR💯-Wochenendes bildeten eigentlich gleich drei Veranstaltungen: Am Sonntag, 14. Juli, begannen wir mit einem Gottesdienst im Festzelt mit Pastor Jäger, danach gab’s Livemusik mit dem Steve Crown Trio, frisch gezapftes Bier, Kaffee, Snacks, Gegrilltes – und natürlich nicht zu vergessen: 🥁 die Oldtimer-Ausstellung!
Mehr als 20 Oldtimer-Fahrzeuge waren vor Ort, teils aus dem Bestand der Feuerwehren, teils privat. Darunter eine der ältesten Drehleitern Deutschlands!
Hierbei präsentierten euch unter anderem die folgenden Feuerwehren ihre wunderbar erhaltenen und liebevoll gepflegten Prachtstücke:
Bei allerbestem Wetter und strahlendem Sonnenschein ☀️ genossen wir den Ausklang; und wir alle sind nach wie vor der Überzeugung, dass wir und ihr dem Dorf mit diesem Geburtstags-Wochenende definitiv ein Denkmal gesetzt habt, so wie es Chef-Orga Marko beim Festkommers am vorangegangenen Freitag forderte und prophezeite! Danke für euer aller Support! 🫶
Für 19,24 € im Vorverkauf gab’s Karten für das 3. Highlight des Tages: Die JAHR💯Party!
Die Diekendeel öffnete ihre Tore für alle über 18 Jahre: Das sollte eine Geburtstagsparty🎈 werden, die niemand so schnell vergisst! Und das wurde sie! 🤯
Um 14:00 Uhr startete eine Vorführung der Technischen Hilfeleistung: In der öffentlichen Übung im Dörpspark musste eine eingeklemmte Person aus dem verunfallten PKW gerettet werden. Als Rettungsmethode kam die Kettenrettung zum Einsatz.
Wie man sieht, zog die Vorführung doch so einige Zuschauer an! 😀
Ein Highlight beim Kinderblaulichttag war sicherlich auch die Tombola: von Gutscheinen und Freikarten für den Heide Park, das Miniatur Wunderland und den Wildpark Eekholt über Werkzeug und Spiele bis hin zu den Hauptpreisen, einem Kinderfahrrad sowie einem HSV-Trikot, signiert von allen Torhütern der Saison 2023/24: zu gewinnen gab es jede Menge (fast 500 Preise!).
Und alle, die leer ausgingen, konnten zumindest für je 5 Nieten einmal in die „Kleinkramkiste“ greifen. 😀
Am Samstag, 13. Juli, startete endlich die erste öffentliche Veranstaltung des JAHR💯-Wochenendes: Der Kinder-Blaulichttag!
Bei dieser Veranstaltung standen die jungen Retter im Mittelpunkt: es gab Ausstellungen und Mitmachmachaktionen von Feuerwehr, DRK, THW, RKiSH, Zoll, etc. Auf riesigen Hüpfburgen konnten die Kleinen richtig abgehen und sich auspowern! Dazu kamen weitere Spiele, Kinderschminken, Kaffee & Kuchen und alkoholfreie Cocktails aus JiMs Bar. Das Wetter spielte ebenfalls mit und so wurde es ein rundum gelungenes Fest für Jung & Alt, vor allem aber für Jung! 😀
Heute vor exakt einem Jahr, am 12. Juli 2024 um 19:24 Uhr (passend zum Gründungsjahr 1924), begann unser JAHR💯-Wochenende mit einem Festkommers, dem offiziellen Festakt für geladene Gäste.
Mit Vertretern aus Politik und Gemeinde, Nachbarwehren und THW, Gästen und Freunden schauten wir gemeinsam auf die vergangenen 100 Jahre zurück, nahmen die Grußworte und Geschenke unserer Gäste entgegen, verspeisten ein super-leckeres Buffet und hatten einen wundervollen, gemeinsamen Abend miteinander.
In Erinnerung bleiben werden (neben natürlich noch ganz vielen anderen tollen Eindrücken) die den Festakt abschließenden Worte von Marko, dem Haupt-Organisators des JAHR💯-Wochenendes:
Lasst uns dieser Feuerwehr an diesem Wochenende ein Denkmal setzen! Wir blicken mit Demut in die Vergangenheit und erkennen an, was unsere Vorgänger für uns erschaffen und hinterlassen haben. Wir sind stolz auf das, was sie und wir erreicht haben, und fiebern dem entgegen, was wir alle zusammen erreichen können!
WIR sind die Freiwillige Feuerwehr Klein Offenseth-Sparrieshoop!
Auch die Brandschutzerziehung gehört zu den Aufgaben einer Feuerwehr. Das Ziel ist, Kindern in KiTa und Schule das richtige Verhalten im Brandfall zu vermitteln.
Hier geht es darum zu erlernen, dass sich die Kids bei einem Feuer nicht im Schrank oder unter dem Bett verstecken sollten, dass der direkte Weg nach draußen nicht über die Garderobe führt, dass die Feuerwehrleute mit ihren schweren Atemschutzgeräten (und den komischen Atemgeräuschen) keine Bedrohung darstellen, sondern zum Helfen da sind, und natürlich auch die Notrufnummer 1️⃣1️⃣2️⃣!
Hierzu führen wir jährlich in den drei Standorten der KiTa und Schule Räumungsübungen durch: nach Absprache mit der Leitstelle (damit zu keinem realen Feuerwehreinsatz alarmiert wird) wird die Brandmeldeanlage ausgelöst und anschließend kontrolliert, ob alle Kinder (und Erwachsenen ) auf dem schnellsten Wege das Gebäude verlassen. Es folgt ein kurzes Gespräch mit den Kids, in dem wir Grundlagen vermitteln und natürlich auch offen sind für alle Fragen, die da aufkommen mögen.
Danke an unseren Brandschutzerzieher Bennet und die Kameraden, die dabei unterstützen!
Bei einer Einsatzübung wird versucht, ein möglichst realistisches Einsatzszenario darzustellen. Bereits von der Anfahrt zum Einsatzgeschehen über die Einweisung der Einsatzkräfte vor Ort bis hin zur Abarbeitung der vorgefundenen Szenarien soll alles wie bei einem richtigen Einsatz geübt werden. Dazu gehört auch, dass die Kameraden (auch die Führungskräfte) zuvor nicht wissen, was sie erwarten wird – alle müssen sich in die vorgefundene Lage einfinden.
Da wir die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Gr. Offenseth-Aspern mit „alarmiert“ hatten, durfte die Einsatzübung ein wenig größer ausfallen:
1. Szenario: vermisste Person (enges Treppenhaus)
2. Szenario: vermisste Person (Vorgang unter Atemschutz)
3. Szenario: Gabelstapler gegen PKW, Person eingeklemmt
4. Szenario: Person unter Big Bag
Es konnten alle Personen befreit und gerettet werden! 😀 Anschließend wurde in großer Runde kurz über die Szenarien und deren Abarbeitung gesprochen. Zum gemütlichen Ausklang ging es auf eine Wurst in die Wache.
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